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Stress lass nach

By 21. November 2018 No Comments

Die 8 besten Tipps wie Sie als Verkäufer im Einzelhandel entspannt durch die Vorweihnachtszeit kommen

Die Weihnachtszeit steht vor der Türe und damit auch der alljährliche Vorweihnachtsstress. Gerade im Einzelhandel ist die Belastung in dieser Zeit sehr hoch. Hektische und zum Teil genervte Kunden, viel Arbeit und dann auch noch der eigene Vorweihnachtsstress machen den Verkäuferinnen und Verkäufern im Einzelhandel oft zu schaffen.

Ups, schon wieder Weihnachten

Man wundert sich zwar immer wieder, wieso so viele Kunden von Weihnachten scheinbar vollkommen überrascht werden, aber alle Jahre wieder stürmen die Massen in der Adventszeit die Geschäfte als würde es kein Morgen geben.

Da braucht man als Verkäufer starke Nerven. Man muss geduldig sein und sich trotz des Stresses auf die Kunden einstellen. Das fällt nicht immer leicht. Deshalb möchte ich hier für alle stressgeplagten Verkäuferinnen und Verkäufer die 8 besten Tipps zum Entstressen vorstellen, damit auch Sie die Vorweihnachtszeit gut überstehen oder vielleicht sogar genießen können.

Tipp 1: Bleiben Sie ruhig

Egal was auch immer gerade los ist, versuchen Sie so gut als möglich ruhig zu bleiben. Es macht keinen Sinn, wenn Sie sich in den Stress der anderen Leute reinziehen lassen. Wenn auch Sie hektisch werden, fällt es Ihnen schwer den Überblick zu bewahren.

„Wenn Du es eilig hast, geh langsam“, heißt es so schön. Ich bin mir sicher, dass auch Sie diese Situationen kennen, wo man schnell etwas erledigen will und dann dauert es viel länger, weil man in der Hektik etwas übersieht oder Fehler macht, die man dann hinterher wieder ausbügeln muss. Versuchen Sie deshalb so gut als möglich in Ihrer Mitte zu bleiben und sich nicht von dem Stress der Kunden oder Ihrer Kollegen anstecken zu lassen.

Tipp 2: Atmen

Dieser Tipp klingt jetzt vielleicht etwas seltsam für Sie. „Ich atme doch, sonst wäre ich ja gar nicht mehr hier“, werden Sie sich jetzt vielleicht denken. Damit haben Sie natürlich recht. Allerdings ist die Frage, wie Sie atmen.

Atmen Sie richtig ein und aus, oder hecheln Sie mehr oder weniger vor sich hin? Wenn wir unter Stress geraten, beginnen wir kurzatmig zu werden und nur noch flach zu atmen. Das vergrößert den Stress um ein Vielfaches.

Take a deep breath

Nicht umsonst setzen alle Entspannungs- und Meditationstechniken auf den Atem. Das erste was man tut, um zu entspannen oder zu meditiere ist, sich auf seinen Atem zu konzentrieren und tief und entspannt ein- und auszuatmen.

Versuchen Sie es das nächste Mal, wenn Sie Stress haben. Konzentrieren Sie sich kurz auf Ihren Atem, nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge und Ihre Nerven werden sich entspannen. Eine tiefe und kontrollierte Atmung wirkt auf das vegetative Nervensystem ungemein entspannend.

Nehmen Sie sich daher immer wieder mal Zeit tief durchzuatmen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie im Stress sind. Das wird Ihnen helfen ruhig und konzentriert Ihrer Arbeit nachzugehen.

Tipp 3: Lächeln

Über das Lächeln habe ich schon sehr oft geschrieben und es darf natürlich auch hier nicht fehlen. Nicht nur, dass ein Lächeln die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist, hat es auch eine positive Auswirkung auf uns selbst.

Wenn wir griesgrämig schauen, dann ist das nicht sehr förderlich. Weder für den Kontakt mit unseren Kunden noch für uns selbst. Wir geben uns selbst damit das Signal, dass etwas nicht stimmt.

Ein Lächeln entspannt

Wenn Sie wollen, dass es Ihnen gut geht, dann lächeln Sie, auch wenn Ihnen gerade nicht danach zumute ist. Es wird Ihre Stimmung heben und Sie werden sich besser fühlen. Abgesehen davon, dass ein Lächeln auch entspannend auf unser Nervensystem wirkt.

Sie können auch den Trick von Vera Birkenbihl anwenden. Klemmen Sie einen Stift zwischen Ihre Zähne, so dass Sie die Mundwinkel anheben. Das machen Sie für eine Minute. Nach einer Minute hat Ihr Körper Glückshormone ausgeschüttet, weil Sie ihn durch diese Übung überzeugt haben, dass es Ihnen gut geht.

Also Stift zwischen die Zähne und lächeln Sie

Probieren Sie es doch gleich mal aus und lassen Sie sich von der Wirkung überraschen. Sie werden sehen, dass mit einem Lächeln alles viel leichter geht.

Aber Achtung: Wenn ein Kunde tobt und unfreundlich ist, dann sollten Sie Ihn auf keinen Fall anlächeln, das könnte ihn nur unnötig reizen. In diesem Fall passen Sie sich lieber an die Emotion des Kunden an und streichen Sie das Lächeln vorübergehend aus Ihrem Gesicht.

Tipp 4: Entspannung, Entspannung, Entspannung

Versuchen Sie sich immer wieder so gut als möglich zu entspannen. Nutzen Sie Ihre Freizeit, um zur Ruhe zu kommen und wieder neue Energie zu tanken. Machen Sie das, was Ihnen Spaß macht und Ihnen wieder Kraft gibt.

Versuchen Sie in der stressigen Vorweihnachtszeit Ihre Freizeit nicht auch noch hektisch zu gestalten. Natürlich wollen Sie sich in Ihrer spärlichen Freizeit selbst um ein schönes Weihnachtsfest kümmern und Freunde treffen, aber achten Sie dennoch darauf, dass Sie sich nicht zu sehr unter Druck setzen.

Was ist Ihr schönstes Entspannungsritual?

Sorgen Sie dafür, dass Sie sich vielleicht mit einem heißen Bad, einem entspannenden Fußbad, Massagen oder einem Spaziergang in der frischen Luft erholen. Oder was auch immer Ihnen Entspannung und Ruhe bringt.

Wichtig ist, dass Sie den Stress ganz bewusst unterbrechen. Wenn Sie von der Arbeit in die Freizeit und dann wieder retour hetzen, werden Sie energielos und gestresst unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Das wollen weder Sie noch Ihre Lieben.

Tipp 5: Konzentration auf die netten Kunden

Ja ich weiß, es gibt Kunden auf die könnte man getrost verzichten. Und gerade in der Vorweihnachtszeit, die besinnlich und ruhig sein sollte, scheint es davon noch viel mehr zu geben, als das ganze Jahr über.

Aber es gibt Gott sei Dank nicht nur solche Kunden. Es gibt auch nette, freundliche und geduldige Kunden, die gut verstehen, dass die Arbeit des Verkäufers gerade in dieser Zeit anstrengend und aufreibend ist.

Lassen Sie Unrat vorbeischwimmen

Wenn Sie wollen, dass es Ihnen gut geht, dann denken sie vorwiegend an diese Kunden und vergessen Sie die unfreundlichen sofort wieder, sobald sie das Geschäft verlassen haben. Hängen Sie diesen Kunden nicht nach und geben Sie ihnen nicht mehr Energie als nötig. Somit können Sie sich auch wieder besser auf den nächsten Kunden einstimmen.

Wenn Sie den Ärger vom Vorkunden mitnehmen, übertragen Sie ihn unter Umständen auf den nächsten Kunden und dass tut weder Ihnen noch Ihrem Kunden gut. Lassen Sie die unangenehmen Situationen einfach wie Unrat auf einem Fluss vorbeischwimmen und fokussieren Sie sich auf die netten Kunden.

Tipp 6: Gegenseitige Unterstützung

Wenn Sie in einem Team arbeiten, dann unterstützen Sie sich so gut als möglich gegenseitig. Verteilen Sie die Aufgaben gleichmäßig und schauen Sie, dass nicht eine Verkäuferin oder ein Verkäufer mit der ganzen Arbeit überbleibt.

Sie können sich auch gegenseitig Kunden „abnehmen“, wenn gerade eine Kollegin oder ein Kollege einen schwierigen Kunden hatte und sich wieder beruhigen muss.

Bilden Sie keinen Jammerzirkel

Und ein ganz wichtiger Punkt ist, dass Sie keinesfalls einen Jammerzirkel veranstalten und sich über Kunden oder Organisatorisches aufregen. Das bringt nichts, außer, dass sich dann alle Beteiligten schlecht fühlen und die Motivation eine Talfahrt erlebt.

Bleiben Sie positiv und wenn gerade etwas schiefgelaufen ist, dann helfen Sie sich und Ihren Kollegen in dem Sie wieder den Fokus auf das Positive und die netten Kunden lenken. Damit geht es allen schnell wieder besser und Sie überstehen die Vorweihnachtszeit stressfreier.

Tipp 7: Freude darüber, dass viele Kunden kommen

Ich weiß, manchmal wünscht man sich in dieser hektischen Vorweihnachtszeit keine Kunden mehr zu sehen. Allerdings angesichts einer aktuellen Umfrage, die besagt, dass 66 % der Befragten ihre Weihnachtseinkäufe im Internet tätigen werden, sollte man glücklich darüber sein, dass Kunden ins Geschäft kommen.

Im ersten Moment könnte man sich in seinem Stress denken „Gott sei Dank, 66 % weniger“ aber das bedeutet leider auch weniger Umsatz für Ihr Geschäft und das in der umsatzstärksten Zeit des Jahres. Das könnte über kurz oder lang schlecht ausgehen. Denn wenn keine Kunden kommen, gibt es keinen Umsatz und kein Umsatz bedeutet kein Geld um Gehälter zu bezahlen.

Freuen Sie sich über jeden Kunden

Deshalb sollten wir uns, trotz des Stresses, über jeden Kunden freuen, der die Mühe auf sich genommen hat, zu uns zu kommen. Staus, Parkplatznot und die immer knapper werdende Freizeit könnten die Kunden durchaus verleiten, sich im Internet umzusehen.

Aus diesem Grund freuen Sie sich über jeden Kunden, auch über den grantigen, denn sie oder er sichert Ihnen Ihren Arbeitsplatz und dass ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Sie.

Tipp 8: Halten Sie Ihre Motivation aufrecht

Auch, oder gerade in stressigen Zeiten, sollte man darauf achten, dass man seine Motivation aufrechterhält. Die Arbeit macht viel mehr Spaß, wenn man sich immer wieder bewusstmacht, warum man sich für diesen Job entschieden hat.

Was macht Ihnen Spaß an Ihrer Arbeit? Wieso haben Sie sich für diesen Beruf und dieses Unternehmen entschieden? Was gefällt Ihnen an den Produkten, die Sie verkaufen? Was motiviert Sie jeden Tag aufzustehen und in die Arbeit zu gehen?

Auch wenn es nicht Ihr Traumjob ist

Ja, ich weiß natürlich, dass es auch Verkäufer gibt, die diesen Job gewählt haben (obwohl sie eigentlich etwas ganz Anderes machen wollten), weil gerade kein anderer Job da war. Aber auch dahinter steckt eine Motivation. Es kann sein, dass Sie sich einfach sicher fühlen wollen und Geld verdienen möchten, um sich Ihr Leben finanzieren zu können. Vielleicht wollen Sie sich ein Studium damit finanzieren, oder solange diesen Beruf ausüben, bis Sie für den nächsten Entwicklungsschritt bereit sind.

Was auch immer es ist, warum Sie diese Arbeit tun, Sie haben einen guten Grund dafür, der Sie dazu bewegt jeden Tag in der Früh aufzustehen, in die Arbeit zu gehen und Ihr Bestes zu geben. Machen Sie sich das immer wieder bewusst, wenn Sie sich fragen, warum Sie das tun. Sie haben es entschieden und können sich jeden Tag aufs Neue dafür entscheiden. Vergessen Sie das nicht.

Wie gehen Sie mit dem alljährlichen Vorweihnachtsstress um?

Setzen Sie bereits einen der oben genannten Tipps um? Welchen der Tipps finden Sie besonders hilfreich? Haben Sie vielleicht noch die eine oder andere hilfreiche Idee für meine Leser?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mitteilen, wie Sie mit der stressigen Zeit vor Weihnachten umgehen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gut durch die hektische Vorweihnachtszeit kommen, damit Sie ein wunderschönes und entspanntes Weihnachtsfest mit Ihren Lieben feiern können.

Ihre
Regina Kmenta

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